3.2. Sicherer Umgang mit E-Mails
E-Mails sind auf ihrem Weg zum Empfänger frei einsehbar. Sie können abgefangen, gelesen und manipuliert werden. Sie können sich vor ungebetenen Mitlesern schützen, indem Sie die Daten verschlüsseln. Um zusätzlich zu garantieren, dass der Inhalt tatsächlich vom Absender stammt und nach dem Abschicken nicht verändert wurde, ist eine Signatur der E-Mail erforderlich.
Viele Schadprogramme (Viren, Würmer, Trojaner, Spyware) gelangen per E-Mail in die privaten Computersysteme und richten dort erheblichen Schaden an. Sie verstecken sich in beigefügten Anhängen und werden bei Öffnen derselben aktiv. Aber auch html-codierte E-Mails können infiziert sein. Schadprogramme verursachen Systemabstürze, senden Fehlermeldungen, verändern Dateien, protokollieren das Surfverhalten und die Eingabe von persönlichen Daten und schicken diese Angaben an Dritte.
Auch unseriöse Angebote werden per E-Mail versandt. Hinter lukrativen Jobangeboten, Partnervermittlungen und humanitären Hilfsgesuchen stehen oft Kriminelle. Die Annahme eines Angebotes hat neben finanziellen Einbußen nicht selten strafrechtliche Konsequenzen, wie eine Anzeige wegen Geldwäsche, Betrug und Steuerhinterziehung.
Vorsicht vor Datenfischern beim Umgang mit E-Mails
Viele Betrüger nutzen E-Mails um Kontakt mit potentiellen Opfern aufzunehmen: Auf den ersten Blick stammen die massenweise versandten E-Mails von seriösen Unternehmen. Ein in der E-Mail enthaltener Link führt die Opfer wegen angeblicher Sicherheitsprobleme auf eine gefälschte Internetseite. Gibt das Opfer dort persönliche Daten ein, ist es in das Netz der „Datenfischer“ gegangen, und gewährt ihnen freien Zugriff auf Online-Bankkonten oder persönliche Mitgliederbereiche.
Weitere Informationen
Die dort aufgeführten Risiken gelten für sensible Daten im Netz allgemein, neben Online-Banking also auch für Mitglieder-Kontodaten und ähnliches.
© Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Für die Richtigkeit der Informationen können wir trotz sorgfältiger Prüfung keine Gewähr übernehmen.
Stand: März 2010
